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(Gastkommentar)
April 2021 Impfpflicht ist menschenrechts-
komform

Epidemiologischer Zwischenruf aus Strassburg: Impfpflicht ist menschenrechtskonform
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hält ein Impfobligatorium grundsätzlich für zulässig. Das hat auch Folgen für die Debatte in der Schweiz.


Epidemiologische Massnahmen können nicht einfach mit Menschenrechtsverletzungen gleichgesetzt werden.
Chet Strange / Bloomberg
Schon die Internationale wollte in ihrem letzten Gefecht «das Menschenrecht» erkämpfen. Doch dieses Recht ist auslegungsbedürftig – zumal wir inzwischen in der Regel von Menschenrechten sprechen. Gegenwärtig sind insbesondere die Gegner der Corona-Massnahmen überzeugt, ihre Menschenrechte würden erheblich und andauernd verletzt.
Dagegen wollen sie in der Öffentlichkeit protestieren, und dass ihnen das verwehrt wird, prangern sie als weitere Menschenrechtsverletzung an. Da ist es eine glückliche Fügung, dass just in dieser konfliktreichen Zeit der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg (EGMR) als autoritative Instanz ein Urteil gefällt hat, das wichtige Klärungen im mutmasslichen Konflikt zwischen epidemiologischen Vorgaben und Grundrechten schafft.

Fall aus Tschechien
Im Fall Vavřička u. a. gegen Tschechien befasste sich der Gerichtshof mit mehreren Beschwerden gegen die tschechische Impfverordnung, welche zahlreiche Impfungen bereits im ersten Lebensjahr vorschreibt. Verweigern Eltern eine Impfung, so können sie gebüsst und das Kind vom Kindergarten ausgeschlossen werden. Die Beschwerdeführer machten eine Verletzung des Rechts auf Privatleben, der Gewissensfreiheit sowie des elterlichen Erziehungsrechts geltend. Das Gewicht, das der EGMR dem Fall beimass, zeigte sich an der direkten Verweisung an die Grosse Kammer, die besonders bedeutenden oder umstrittenen Fragen vorbehalten ist. Die Gosse Kammer wies dann die Beschwerden mit sechzehn zu einer Stimme sehr deutlich ab.
Inwiefern ist dieser Entscheid für die Schweiz in Pandemiezeiten relevant? Der Fall hat seinen Ursprung in der Zeit vor Covid-19, und Osteuropa kennt traditionellerweise sehr viel weiter gehende Impfvorschriften als die Schweiz. Ein so umfassendes Obligatorium wie in Tschechien wäre hierzulande rechtlich kaum möglich und politisch völlig undenkbar. Der EGMR verweist denn auch auf den weiten Ermessensspielraum, der den Mitgliedsstaaten in Gesundheitsfragen zusteht. Trotzdem hält der Gerichtshof einige wichtige Grundsätze fest, die Orientierung für den Menschenrechtsschutz in der gegenwärtigen Situation bieten. So lehnt er einen Antagonismus von Freiheit und Gesundheit ab, indem er den Schutz der Gesundheit Dritter für ebenso grundrechtsrelevant erklärt.
Auch können epidemiologische Massnahmen nicht einfach mit Menschenrechtsverletzungen gleichgesetzt werden, denn der EGMR hält explizit fest, dass die Mitgliedsstaaten die positive menschenrechtliche Verpflichtung haben, die Gesundheit ihrer Bevölkerung zu schützen. Von zentraler Bedeutung ist dabei, dass sich die Eignung entsprechender Massnahmen nach wissenschaftlichen Kriterien bestimmt.

«Kosteneffektivste Mittel»
Für die Beurteilung etwa eines Impfobligatoriums ist deshalb der derzeitige Wissensstand entscheidend, wonach «Impfungen eines der erfolgreichsten und kosteneffektivsten Mittel zur Krankheitsbekämpfung sind». Dieser Konsensus ist massgeblich für die Beurteilung der Effektivität und der Risiken von Impfungen – wobei der Gerichtshof diese Risiken durchaus anerkennt und deshalb auch die Wichtigkeit gesetzlicher Schadenersatzregelungen betont.
Der zweite gegenwärtig relevante Aspekt des EGMR-Urteils ist die Verortung von individuellen Menschenrechten in der Gesellschaft. Der Gesundheitsschutz, konkretisiert als Bekämpfung bestimmter Infektionen und als genügender Immunitätsschutz der Bevölkerung, wird im Urteil als «pressing social need» anerkannt. Der Gerichtshof nimmt wiederholt Bezug auf die gesellschaftliche Solidarität, und der belgische Richter betont in einem Sondervotum diese Bezugnahme noch zusätzlich: Zwar stünden in einer Gesellschaft allen Individuen grundlegende Rechte zu – aber diese Individuen lebten nicht isoliert, sondern als Mitglieder der Gesellschaft, und dieses Zusammenleben erfordere ein Mindestmass an gegenseitiger Rücksichtnahme.
Damit lehnt der EGMR ein verabsolutiertes Menschenrechtsverständnis ab, das eindimensional den Schutz einer vom Individuum nach Belieben zu definierenden, solipsistischen Handlungsfreiheit einfordert – möge die Welt darob auch zugrunde gehen. Auch kann die eigene Überzeugung nicht unbesehen den Schutz der Gewissensfreiheit in Anspruch nehmen, auch wenn sie mit quasireligiösem Eifer vertreten wird.
Menschenrechte stehen dem Individuum zu, aber sie aktualisieren sich erst in der Gemeinschaft. Es gibt deshalb nicht, wie die Internationale suggeriert, «das Menschenrecht» im Singular. Menschenrechte treten uns im doppelten Plural entgegen: Es sind verschiedene Rechte – die je auch verschiedene Menschen schützen sollen. Ja, die Gegner der Corona-Massnahmen dürfen nicht demonstrieren – nicht zuletzt, weil sie die geltenden Hygienevorschriften missachten. Aber ihre Menschenrechte sind damit nicht verletzt. Die Lektüre des EGMR-Urteils lässt kaum einen anderen Schluss zu.
Lorenz Langer ist Assistenzprofessor für öffentliches Recht und Völkerrecht an der Universität Zürich und am Zentrum für Demokratie Aarau.

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15.04.2021

(Gastkommentar)
Der R-Wert "Vorsicht mit abstrakten Modellen!"

Gastkommentar
Epidemiologische Modelle, die von mathematisch-physikalischen Prinzipien abgeleitet sind, können in sich stimmig und logisch sein – versagen aber leider bei der Vorhersage des epidemiologischen Verlaufs oft eklatant.

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17.03.2021

Für Läden und Restaurants wirken sich die Massnahmen aufgrund geschätzter R-Werte rasch existenziell aus.
Winfried Rothermel / Imago
Die Covid-19-Task-Force und das BAG haben am 9. Februar in einer gemeinsamen Medienkonferenz vor einer «versteckten dritten Welle» ab Mitte März gewarnt. Die Task-Force begründet dies mit dem Wachstum an Fällen der neuen mutierten Virusvarianten, insbesondere B.1.1.7. Die damals präsentierte Grafik wurde von allen grossen Printmedien und TV-Sendern verbreitet. Dabei nehmen die Modellierer der Task-Force eine um 50 Prozent höhere Übertragungsrate an und leiten daraus direkt durch Multiplikation eine erhöhte Reproduktionszahl (R) ab. Bei einem R-Wert über eins steigen die Fallzahlen, bei einem R-Wert unter eins fallen sie. Da der R-Wert im bisherigen Verlauf in der Schweiz kaum je unter 0,7 gefallen ist, wäre ein Anstieg um 50 Prozent in der Tat besorgniserregend.
Kein direkter Zusammenhang
Das Problem bei dieser Argumentation der Task-Force ist nur, dass ein solch direkter Zusammenhang zwischen Verbreitung einer Variante und dem R-Wert in der Praxis nicht beobachtet wird. Viren mutieren ständig, und gewisse Virenstämme verdrängen andere. Wie genau dies geschieht, ist nicht bekannt. Ob die Verdrängung den R-Wert beeinflusst, ist schwer vorhersehbar.
Sofern bereits Daten vorliegen, kann man sich an ihnen orientieren. In Portugal und Irland stiegen zunächst die Fallzahlen um den Jahreswechsel dramatisch, die Variante B.1.1.7 hat aber erst im Anschluss, ab Mitte Januar, die anderen Virenstämme verdrängt. In der zweiten Januarwoche betrug der Anteil von B.1.1.7 in Portugal rund 15 Prozent und stieg danach weiter an, gleichzeitig fiel der R-Wert immer weiter. In England, Irland und Portugal sind die Fallzahlen und der R-Wert dann ab Mitte/Ende Januar regelrecht abgestürzt, obwohl dort die B.1.1.7-Variante jetzt überall dominiert. Trotzdem wurden Werte von 0,5 bis 0,6 gemessen. Glaubt man der Task-Force, müsste dort die R-Zahl bezüglich der alten Stämme 0,3 bis 0,4 betragen, da die neue Variante 50 Prozent infektiöser sei. Solch extrem niedrige R-Werte von weniger als 0,4 wurden in Westeuropa, soweit mir bekannt ist, zuvor nirgendwo beobachtet.
Ein ähnlich robustes Verhalten gegenüber dem Einfluss der Mutationen deutet sich in Genf an. Dort schwankt der R-Wert seit Ende November um den Wert eins, mit einer nur geringen Abweichung nach unten oder oben. Seit Anfang Januar breiten sich die Varianten aus, und inzwischen beträgt der Anteil von B.1.1.7 schon geschätzte 80 Prozent. Ein Anstieg der Fallzahlen oder des R-Wertes ist bis jetzt nicht zu beobachten. Da die Massnahmen etwa seit Weihnachten überall in der Schweiz vergleichbar sind, kann man auch nicht annehmen, dass der steigende R-Wert in Genf (aufgrund der Varianten) durch spezielle, zusätzliche Massnahmen kompensiert wurde, zumal die Fallzahlen im benachbarten Frankreich in dem Zeitraum eher angestiegen sind und auch jetzt noch hoch sind.
Komplexität offenlegen
Gleichzeitig beobachten wir seit einigen Wochen einen globalen Einbruch der Fallzahlen, inzwischen auf fast die Hälfte des Januar-Peaks, der von keinem Modell vorhergesagt worden ist. Dies alles zusammen zeigt, dass Modelle, die von mathematisch-physikalischen Prinzipien abgeleitet sind, in sich stimmig und logisch sein können, aber leider bei der Vorhersage des epidemiologischen Verlaufs oft eklatant versagen.
Als Physiker plädiere ich dafür, die Komplexität der Modellierung ehrlich anzuerkennen. In der Praxis bieten Erfahrungswerte früherer Epidemien und möglichst aktuelle Daten in der Regel eine bessere Entscheidungsgrundlage. Der bekannte Virologe und Epidemiologie Klaus Stöhr, ehemaliger Leiter des Influenzaprogramms der WHO, wurde letzte Woche im SRF mit der Aussage zitiert: «Der Anteil der Variante wird grösser – und es passiert nichts.» Zurzeit deutet alles darauf hin, dass er recht behalten könnte.
Frank Scheffold ist Professor am Physik-Departement der Universität Freiburg und ehemaliges Mitglied des Nationalen Forschungsrats beim Schweizerischen Nationalfonds.

März 2021 Deutschland im Dauer-Lockdown:

Zu Tode geschützt ist auch gestorben
Die dritte Infektionswelle rollt an, Kanzlerin und Ministerpräsidenten sollten dennoch konkrete Öffnungspläne vorlegen. Vor allem aber muss das Corona-Missmanagement endlich ein Ende haben.

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01.03.2021

Die Akzeptanz der endlosen Pandemievorschriften nimmt in der Bevölkerung ab – beschädigtes Verbotsschild in Düsseldorf.
Federico Gambarini / DPA / Keystone
In der Krise zeigt sich nicht nur, was der Staat kann. In der Krise wird vor allem auch deutlich, was der Staat soll: Seine Aufgabe ist es, faire Rahmenbedingungen für ein gutes und sicheres Zusammenleben freier Menschen herzustellen. An dieser Herausforderung sind die Regierenden in Deutschland in der seit mehr als einem Jahr andauernden Corona-Pandemie spektakulär gescheitert. Das wurde in den vergangenen Tagen einmal mehr auf groteske Weise offensichtlich.
Polizisten müssen neuerdings die Einhaltung der Maskenpflicht bei Joggern in Hamburg kontrollieren oder harmlose Spaziergänger in Düsseldorf mit dem Verweis auf «Verweilverbote» von Parkbänken verscheuchen. Im Gegensatz dazu gibt es auch im fünften Monat des zweiten Lockdowns weder eine nachvollziehbare Teststrategie für das Land noch substanzielle Fortschritte bei der Immunisierung der Bevölkerung. Die führende Industriegesellschaft Europas, sie bekämpft die Pandemie weiterhin vorwiegend mit den Methoden des Mittelalters: Menschen werden in Angst gehalten und weggesperrt.
Die Bürger auf jede erdenkliche Art und Weise kujonieren, um hilfloses Krisenmanagement zu überdecken? Sollte das die Strategie gewesen sein, hat sie spätestens mit dem Anrollen einer dritten Infektionswelle ihre Untauglichkeit bewiesen. Die Legitimität staatlicher Eingriffe in Grundrechte ist ausgereizt. Darüber können auch frische Haarschnitte, die den Bürgern seit Montag quasi im Gnadenakt zugestanden werden, nicht hinwegtäuschen. Diese erwarten zu Recht konkrete Perspektiven nach den Beratungen zwischen Bund und Ländern am Mittwoch. Das ist inzwischen sogar einer Corona-Kassandra wie Karl Lauterbach klar.
Zaghaft, überbürokratisch und weitgehend ineffizient
Bisher war das Vorgehen in Deutschland – freundlich formuliert – zaghaft, überbürokratisch und weitgehend ineffizient. Nun bedarf es detaillierter Ansagen, wie das Land wieder auf die Beine kommt. Darin enthalten sein müssen mindestens drei Punkte: Erstens eine flächendeckende Teststrategie, die mündigen Bürgern zutraut, sich ein Teststäbchen korrekt in die Nase zu stecken. Zweitens mehr Tempo bei den Impfungen – im Vereinigten Königreich liegt die Impfquote bei gut 30 Prozent der Bevölkerung, in Deutschland bei 5. Und drittens ein vorsichtiges Hochfahren des öffentlichen Lebens.
Vergleichbare europäische Länder zeigen, dass das funktioniert: In Österreich wird seit drei Wochen in den Schulen vor dem Unterricht lückenlos getestet. Mehr als 1500 infizierte Kinder oder Lehrer wurden dadurch entdeckt. Antigentests, und seit dieser Woche auch Selbsttests, sind für jedermann kostenlos in Apotheken erhältlich. Ausnahmslos alle positiven PCR-Tests werden sequenziert, die Behörden haben einen guten Überblick über die auch in Österreich in jüngster Zeit teilweise stark angestiegenen Infektionszahlen. Die Auslastung der Intensivbetten ist vorerst gering, die Öffnung lässt sich rechtfertigen.
Bei Impfungen sind Länder wie Grossbritannien, aber auch die Schweiz deutlich effizienter als Deutschland. Hierzulande liegen noch immer deutlich mehr als eine Million AstraZeneca-Dosen ungenutzt herum, in den kommenden Tagen sollen noch einmal 1,7 Millionen dazukommen. Auch wenn einzelne Bundesländer nun ankündigen, von der Impfpriorisierung nach Alter und Vorerkrankungen abzuweichen: Ausgerechnet das Land mit dem Selbstbild des Organisationsweltmeisters lässt im Wettlauf gegen die Pandemie wertvolle Zeit liegen. Wo eine Impfstrategie sein sollte, findet sich bestenfalls Ratlosigkeit, wenn nicht blankes Chaos.
Bei der Öffnung des Einzelhandels verfällt Deutschland wieder in föderale Flickschusterei. Statt bundesweit mit allenthalben schon lange existierenden Hygienekonzepten zu arbeiten, werden da die Baumärkte geöffnet, dort die Blumenläden und anderswo womöglich gar nichts. Das ist ein sicheres Rezept, die bereits bestehenden ökonomischen Schäden fatal werden zu lassen. Eine Hängepartie über weitere Monate würde den Ruin für Hunderttausende Unternehmen bedeuten.
Der Staat soll ein sicheres Leben ermöglichen? Allemal. Mit einem gefühlt ewigen Lockdown wird das allerdings nicht funktionieren. Denn zu Tode geschützt ist auch gestorben

April 2020
Im Corona-Würgegriff

«In einigen Wochen werden wir uns fragen: Sind wir eigentlich völlig von Sinnen gewesen?»
Schweiz und Deutschland im Würgegriff von Corona: Welche Folgen hat die Pandemie? Der Ökonom Reiner Eichenberger spricht in «NZZ Standpunkte» über eine kontrollierte Durchseuchung, den finanziellen Kollaps, und er berechnet die Kosten eines Menschenlebens.

Welches ist der beste Weg aus dem Lockdown? Regierung, Parteien und Experten streiten seit Tagen über die optimale Lösung. Doch kaum ein Vorschlag sorgte für derart grosse Aufregung wie jener von Reiner Eichenberger. Der Ökonom der Universität Freiburg sprach sich für eine medizinisch gelenkte Durchseuchung eines Grossteils der Bevölkerung aus. Je mehr Leute das Virus gehabt hätten, desto weniger könne es sich unkontrolliert ausbreiten und Alte und Schwache gefährden, argumentierte er. Die Reaktionen auf seine Idee reichten von «lebensgefährlich» über «irre» bis «genial». In der jüngsten Ausgabe von «NZZ Standpunkte» mit NZZ-Chefredaktor Eric Gujer und der Politphilosophin Katja Gentinetta doppelt Eichenberger nach – und nennt ausgerechnet ein oft kritisiertes Land als Vorbild.

«Wir stehen vor einer Krise, wie wir sie noch nie gesehen haben», sagt Eichenberger über die Corona-Pandemie. Um diese zu meistern, benötige die Schweiz schnell genügend Leute, die immun seien. Gerade Pflegerinnen und Pfleger sollten die Krankheit idealerweise bereits hinter sich haben, damit sie sich ohne Probleme um ältere Patienten kümmern könnten. Auch die Wirtschaft würde bei vielen Immunen schneller wieder in Gang kommen. Eichenberger spricht von einem nötigen Durchseuchungsgrad von 70 Prozent.
Ob er auch die Verantwortung für negative Folgen seines «gigantischen Sozialexperiments» tragen würde, will Gujer von seinem Gast wissen. «Natürlich», sagt Eichenberger, er hafte mit seiner Reputation. Die Regierungen hafteten hingegen mit gar nichts. «Auf eine gelenkte Immunisierung zu verzichten, ist das viel dramatischere Experiment.» Denn zu einer allmählichen Durchseuchung werde es ohnehin kommen. Ein Lebensjahr kostet bis zu 50 Millionen Franken
Die Verzögerungsstrategie der Schweiz – und fast ganz Europas – drohe zu scheitern. Die Staaten setzten den Fokus falsch. «Wir reagieren panisch und starren bloss auf die Toten», sagt er. Besser wäre es, so Eichenberger, rational zu handeln und auf gewonnene Lebensjahre zu blicken. Die meisten Menschen, die wegen des Coronavirus stürben, seien über 80 Jahre alt. Ihr Tod sei zwar schlimm, aber diese Menschen würden keine 40 Jahre mehr leben. «Was wir einsetzen, um ein Lebensjahr zu retten, beläuft sich auf bis zu 50 Millionen Franken. Würde ein Medikament, mit dem jemand noch ein Jahr länger leben kann, so viel kosten, würde die Gesellschaft doch sagen: Spinnt ihr?», sagt Eichenberger überzeugt. Die Schäden, die wegen des Lockdown an Demokratie, Politik, Wirtschaft und Gesundheit entstünden, seien riesig. «In ein paar Wochen werden wir uns fragen: Sind wir eigentlich völlig von Sinnen gewesen?»
Nun gelte es, ehrlich zu kommunizieren und die richtigen Schlüsse zu ziehen, sagt Eichenberger. Doch statt an einer offenen Debatte mit den besten Ideen beteilige sich die Schweiz an der Spirale des Schweigens. Einzig Schweden habe dem moralischen Druck standgehalten. Das Land hält Schulen, Restaurants und Skigebiete weiter offen, setzt stattdessen auf die Eigenverantwortung der Bürger. Die Skandinavier haben eine grandiose Leistung vollbracht. Unsere Politiker müssen sich daran ein Beispiel nehmen.

Die Schweiz sollte jetzt Corona-Zertifikate ausstellen.
Auch über die wirtschaftlichen Konsequenzen für Europa diskutierte das Trio. Zumindest in der Schweiz seien die Kosten deutlich höher als während der Finanzkrise 2008. Doch auch weltweit seien es ganz andere Dimensionen, weil nicht nur ein Teil der Wirtschaft betroffen sei, sondern das ganze System. «Es werden ganze Volkswirtschaften zusammenbrechen und Europa an den Rand des Abgrundes führen», so Eichenberger Befürchtung. «Die Schweiz und Deutschland müssen nun voranschreiten mit klaren Worten und einer offenen Politik.»
Eine wirtschaftliche Chance sieht Eichenberger aber auch in Zeiten der Krise. Die Menschen würden künftig nur noch Handel betreiben und sich frei bewegen können, wenn sie ein Corona-Zertifikat vorweisen könnten. «Wenn die Schweiz als erstes Land zertifiziert, dass jemand Corona hatte und wieder gesund ist, wird das ein Weltmarktrenner.» Viele Leute würden sich ein solches Zertifikat ausstellen lassen wollen. «Ein Corona-Zertifikat könnte quasi ein neuer Schweizer Pass werden.»

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04.04.2020

März 2020
COVID-19 STRIKED

The coronavirus is wreaking havoc on many businesses. Some organizations have made crucial mistakes that will have a long-term impact on their business.

First and foremost, the health and safety of everyone—employees, customers, families and more—should be the highest priority. If a business needs to temporarily shut down, require employees to work from home, or take any other action outside the norm, then that is how it must operate.

I’ve had several meetings that have been canceled or postponed. Some are looking at hybrid meetings in which presentations are streamed to a phone or computer. I recognize that in some cases, canceling an event is absolutely the right thing to do. But I also applaud the companies that are making alternate plans instead of simply canceling out of fear.

One of my clients was distraught about canceling their event. They felt that the customer service and experience message their audience would have heard was crucial to differentiating their company and keeping them out of the commodity trap. That leads us into another vitally important conversation:

In difficult times, it is more important than ever to maintain or boost the customer experience.

Today In: Leadership Strategy

I’ve experienced—alongside my clients—major economic downturns in the past 30-plus years. The last recession was almost 12 years ago. There was 9/11. There was the bursting of the dot.com bubble. In all these tough economic times, I watched companies cut expenses. Sometimes, that included people. Some of it had to be done. That may even be the case for some companies today. Consider the hotel that expected 500 people to show up next week for a conference. It now has 500 empty rooms and no banquets to prepare. Undoubtedly, there will be a workforce reduction. But, in this situation, the hotel won’t cut people and then have 500 guests show up only to receive subpar service. Nobody will notice the missing employees because there won’t be any guests there to notice.

But what if the hotel reduces staffing in other areas that do get noticed? The hotel may begin to look dirty if some of the housekeeping and maintenance personnel are let go. The lines to check-in will grow longer if they cut front desk staff. Those changes become noticeable.

It won’t be easy, but you must find ways to tighten up that won’t be felt by the outside customer. If you don’t do this right, the customer will notice and start to compare you to others in your industry. You’ll lose your advantage. The relationship you carefully built will only take you so far. The new less-than-usual experience could potentially cause your customer to consider others, even when things return to normal, which will hopefully be sooner rather than later.

Some companies will take a smarter approach as they see competitors cutting in areas that can be noticed by the customer. They will do the opposite and ramp up their customer experience. They will show their customers (and potential customers) that to them, it’s less about profit and more about taking care of customers. When things get back to normal, they will be in a better position to keep the customers they have, both old and new.

Airlines seem to be doing this right. Some of you will find that hard to believe, but the airlines are stepping up to give customers confidence in booking a trip. Most of them have publicly announced that if you need to cancel or change a trip, they will give you a credit toward another flight—with no cancellation fees. What would happen if they didn’t do that? Everyone would gravitate toward Southwest Airlines, which has practiced that no-change-fee credit policy all along. Southwest would no longer be just another option; it would be a safer option. Customers will gravitate toward businesses that provide safety and create confidence.

Back to the original reason for writing this article. I get it. Many businesses are going to suffer financially because of this. Rather than deteriorate in front of your customers, show how you’re there for them through thick and thin. They shouldn’t notice an interruption in the way they’ve always done business with you. That may mean you can’t cut in all the places you want to cut. You may even need to intensify your efforts to ensure you deliver the best experience. Unfortunately, some organizations will make the mistake of cutting in the wrong places, and as a result, customers will experience metaphorical pain. If that is what your competitors decide to do, it creates a great opportunity for you.

We must have a little faith in the “system,” in that our economies worldwide will return to normal. It may take months—or even longer. In the meantime, don’t erode the relationships you have with your best customers. Exploit the opportunity to show them you are there for them and build even stronger relationships. While the state of the world may look grim right now, have an attitude of optimism. Remember … this too shall pass.

In this sense I remain

Chris Gessner

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27.03.2020

März 2020
Corona Break

Es ist gänzlich unklar, wie lange die NPIs (Nonpharmaceutical Interventions) aufrechterhalten werden müssen und welche Effekte in Abhängigkeit von Zeit und Intensität damit erzielt werden könnten. Möglicherweise wird die Zahl der Toten nur auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, ohne dass sich an der Gesamtzahl etwas ändert. Im Gegensatz zur saisonal verlaufenden Grippe wissen wir nicht, wie sich SARS-CoV-2 weiter verhalten wird, ob das nahende Frühjahr auf der Nordhalbkugel zu einem natürlichen Stopp der Ausbreitung führen wird oder ob das Virus sich kontinuierlich und zeitlich unbegrenzt weiter ausbreiten wird, bis ein Großteil der Menschheit die Infektion durchgemacht hat und immun geworden ist. Letzteres erscheint derzeit eher wahrscheinlich.
In einer Modellrechnung der Arbeitsgruppe COVID-19 am Imperial College wird prognostiziert, dass die Durchführung radikaler NPIs – wie derzeit angestrebt bzw. schon umgesetzt – zu einer zweiten, ebenso gravierenden Pandemiewelle im Herbst 2020 führen könnte, wenn die NPIs nach drei Monaten gelockert werden. Alternativ könnte eine "On-Off-Strategie" gefahren werden, die durchzuhalten wäre, bis etwa 60-70% der Bevölkerung die Erkrankung durchgemacht haben und immun geworden sind, und sich hierdurch eine Herdenimmunität entwickelt hat. Dies würde aber bedeuten, dass für etwa ein Jahr in Intervallen für insgesamt zwei Drittel der gesamten Zeit drastische NPIs in Kraft wären.Es ist gänzlich unklar, wie lange die NPIs aufrechterhalten werden müssen und welche Effekte in Abhängigkeit von Zeit und Intensität damit erzielt werden könnten. Möglicherweise wird die Zahl der Toten nur auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, ohne dass sich an der Gesamtzahl etwas ändert. Im Gegensatz zur saisonal verlaufenden Grippe wissen wir nicht, wie sich SARS-CoV-2 weiter verhalten wird, ob das nahende Frühjahr auf der Nordhalbkugel zu einem natürlichen Stopp der Ausbreitung führen wird oder ob das Virus sich kontinuierlich und zeitlich unbegrenzt weiter ausbreiten wird, bis ein Großteil der Menschheit die Infektion durchgemacht hat und immun geworden ist. Letzteres erscheint derzeit eher wahrscheinlich.
In einer Modellrechnung der Arbeitsgruppe COVID-19 am Imperial College wird prognostiziert, dass die Durchführung radikaler NPIs – wie derzeit angestrebt bzw. schon umgesetzt – zu einer zweiten, ebenso gravierenden Pandemiewelle im Herbst 2020 führen könnte, wenn die NPIs nach drei Monaten gelockert werden. Alternativ könnte eine "On-Off-Strategie" gefahren werden, die durchzuhalten wäre, bis etwa 60-70% der Bevölkerung die Erkrankung durchgemacht haben und immun geworden sind, und sich hierdurch eine Herdenimmunität entwickelt hat. Dies würde aber bedeuten, dass für etwa ein Jahr in Intervallen für insgesamt zwei Drittel der gesamten Zeit drastische NPIs in Kraft wären.

In diesem Sinne verbleibe ich

Chris Gessner

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25.03.2020

It is completely unclear how long the NPIs (Non-Pharmaceutical Interventions) must be maintained and what effects could be achieved depending on time and intensity. It is possible that the number of deaths will only be postponed to a later point in time, without any change in the total number. In contrast to seasonal influenza, we do not know how SARS-CoV-2 will continue to behave, whether the approaching spring in the northern hemisphere will lead to a natural halt to the spread of the virus or whether the virus will continue to spread continuously and indefinitely until a large part of humanity has gone through the infection and become immune. The latter currently seems rather likely.
A model calculation by the COVID-19 working group at Imperial College predicts that the implementation of radical NPIs - as currently aimed at or already implemented - could lead to a second, equally serious pandemic wave in autumn 2020 if the NPIs are relaxed after three months. Alternatively, an "on-off strategy" could be pursued, which would have to be sustained until about 60-70% of the population have gone through the disease and become immune, and herd immunity has developed as a result. It is completely unclear how long the NPIs must be maintained and what effects could be achieved depending on time and intensity. It is possible that the number of deaths will only be postponed to a later point in time without any change in the total number. In contrast to seasonal influenza, we do not know how SARS-CoV-2 will continue to behave, whether the approaching spring in the northern hemisphere will lead to a natural halt to the spread of the virus or whether the virus will continue to spread continuously and indefinitely until a large part of humanity has gone through the infection and become immune. The latter currently seems rather likely.
A model calculation by the COVID-19 working group at Imperial College predicts that the implementation of radical NPIs - as currently aimed at or already implemented - could lead to a second, equally serious pandemic wave in autumn 2020 if the NPIs are relaxed after three months. Alternatively, an "on-off strategy" could be pursued, which would have to be sustained until about 60-70% of the population have gone through the disease and become immune, and herd immunity has developed as a result. This would mean, however, that drastic NPIs would be in force for about one year at intervals for a total of two thirds of the entire time. Translated with www.DeepL.com/Translator (free version)

In this sense I remain

Chris Gessner

Feb. 2020
Erfahrung im Projektmanagement

Mein Name steht für mehr als 30 Jahre gelebte Erfahrungen in Implementierungen von verschiedensten ERP-Lösungen. Begonnen mit Wang Systeme. Danach Scala ein weltweit tätiges Software-Unternehmen aus Schweden welches den Schwerpunkt auf Service-Management setzte. Als Projektleiter wurde ich in ganz Europa, und später auch in Asien und den USA eingesetzt.

Anschliessend tauchte ich in die Microsoft Dynamics NAV Welt ein, um nach Grösserem zu streben. Denn der schwedischen Software Konzern IFS mit über 3500 Mitarbeiter half mir dabei, mein Wissen als Business Consultant in Gewinn umzusetzen. In der ERP-Welt habe ich vieles gesehen was Rang und Namen hatte. Trotzdem bin ich zur Überzeugung geraten, dass "myfactory" für IT-Investitionen am meisten bietet.

Denn für Grossfirmen gab es immer schon solide Programme. Doch für Firmen mit geringerer Grösse ist die Luft nach oben dünn. Erschwerend kommt hinzu, dass Jungunternehmer meist keine grosse Budgets für Investitionen in der IT Infrastruktur haben.

Mit der Cloud ERP von myfactory wird die Informatik bezahlbar und zu einem kontrollierbaren Finanzplan. Mit myfactory steht Ihnen nahezu ein grenzenloses Angebot von Möglichkeiten zur Verfügung. Ihr Unternehmen wird wettbewerbsfähig, ob Sie wollen oder nicht.

Notabene, nutzt GessTec die webbasierte Business Software myfactory im eigenen Betrieb. 
Lassen Sie sich in die tolle Welt von myfactory verführen!

In diesem Sinne verbleibe ich

Ch. Gessner

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02.02.2020

My name means for more than 30 years of lived experience in implementations of various ERP solutions. Started with Wang Systeme, then Scala, a worldwide operating software company from Sweden with focus on service management. As a project manager I was deployed throughout Europe, and later also in Asia and the USA.

Afterwards I immersed myself in the Microsoft Dynamics NAV world to strive for greater things. The Swedish software company IFS with over 3500 employees helped me to turn my knowledge as a business consultant into profit. In the ERP world, I have seen a lot of great things. Nevertheless, I have come to believe that "myfactory" offers the best value for IT investments.

Because there have always been solid programmes for large companies. But for companies of smaller size, the air is thin at the top. What makes matters worse is that young entrepreneurs usually do not have large budgets for investments in the IT infrastructure.

With Cloud ERP from myfactory, IT becomes affordable and a controllable financial plan. With myfactory, you have an almost unlimited range of options at your disposal. Your company will become competitive, whether you like it or not.

Nota bene, GessTec uses the web-based business software myfactory in its own operations. 
Let yourself be seduced into the fantastic world of myfactory!


In this sense I remain

Ch. Gessner

März 2020
COVID-19

Das neue Coronavirus (SARS-CoV-2)

Noch haben wir keine Impfung, darum brauchen wir Leute, die das Virus bereits gehabt haben und so «wie geimpft» sind. Für die meisten von uns ist Corona ja überhaupt nicht schlimm. Daher wäre es vielleicht richtig, dass die unter 65-Jährigen sich möglichst schnell infizieren, 14 Tage zuhause bleiben und dann wieder arbeiten, festen und reisen.

Das gefährdet aber die älteren Menschen?
Nein, im Gegenteil. Momentan wird alles ausgebremst, um diese Risikogruppe zu schützen. Doch das Virus wird die älteren Menschen sowieso erreichen. Und dann haben wir kaum Leute, die sie pflegen können ohne sich selbst und dann auch andere anzustecken. Daher müssen wir überlegen, jetzt Junge vorbeugend und gezielt zu durchseuchen.

Ziel ist doch momentan, eine Ausbreitung hinauszuzögern
Die Strategie der Regierungen ist Hinausschieben. Ich fürchte, dass sie die Nutzen davon über- und die Kosten unterschätzen. Um die Alten so wirklich zu schützen, dürften wir sie sehr lange nicht mehr besuchen und müssen das Pflegepersonal in Mondanzüge stecken. Wenn man ständig versucht, sich nicht anzustecken, ist das ein riesiger Aufwand und verschlingt immense Kosten.

Eine gezielte Durchseuchung ist wenig realistisch.
Ja, vorläufig. Noch fehlt der Regierung der Mut dazu. Aber wenn mal tausend Junge den Virus hatten und sich eigentlich wieder völlig frei bewegen könnten, dürfte der Ruf nach gezielter Durchseuchung schnell wachsen.
*Reiner Eichenberger ist Ökonom und Wirtschaftsprofessor an der Universität Freiburg

In diesem Sinne verbleibe ich

Chris Gessner

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15.03.2020

The new coronavirus (SARS-CoV-2)

We don't have a vaccination yet, so we need people who have already had the virus and are "as inoculated". For most of us, Corona is not so bad. Therefore, it might be right that those under 65 years of age get infected as soon as possible, stay at home for 14 days and then go back to work, work and travel.

But that puts the elderly at risk?
No, on the contrary. At the moment everything is being curbed to protect this risk group. But the virus will reach the elderly anyway. And then we will have hardly any people who can care for them without infecting themselves and then others as well. We must therefore consider screening young people as a precautionary measure.

The aim at the moment is to delay the spread of the virus.
The strategy of governments is to postpone. I fear that they overestimate the benefits and underestimate the costs. To really protect the elderly in this way, we should not be allowed to visit them for a very long time and we have to put the nursing staff into moon suits. If you keep trying to avoid getting infected, it is a huge effort and it costs a huge amount of money.

A targeted screening is not very realistic.
Yes, for the time being. The government hasn't got the courage yet. But once a thousand young people have had the virus and are actually able to move around freely again, the call for targeted screening should grow quickly.

*Reiner Eichenberger is an economist and professor of economics at Freiburg University

In this sense I remain

Ch. Gessner

März 2020
Kreativ-Pause

Nach einer Kreativ-Pause implementiert GessTec ab sofort wieder die Cloud-Lösung vom myfactory.
Mit "myfactory" steht Ihnen nahezu ein grenzenloses Angebot von Möglichkeiten zur Verfügung die Ihr Unternehmen wettbewerbsfähig und auf Augenhöhe der ganz Grossen macht.

Freundliche Grüsse
Chris Gessner

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01.03.2020

After a creative break,

GessTec is now implementing the cloud solution from myfactory again.
With "myfactory", you have an almost unlimited range of options at your disposal, making your company competitive and on a par with the big players.

Sincerely

Ch. Gessner